Xavier Toubes

Descriptions Without a Place. PushMoon5

»Für mich wesentlich ist, dass das Arbeiten in Keramik mir erlaubt, im Herstellungsprozess mit Körper und Geist aufzugehen. Dies hat zu tun mit der Vorstellung, Kunst zu machen als Ding in der Welt«

Die Ausstellung ist der Versuch, das Werk durch eine Mischung sinnlicher Möglichkeiten zu zeigen. Aus Ton gemacht, die Hand im Hinterkopf: ein Objekt, das fließend ist, elektrisch, absurd, theatralisch und existentiell mit einer wilden, einsamen Schönheit. Die Oberfläche, die Haut ähnelt eher einem Ort, einer Überraschung ohne Hinweise auf den Anfang oder auf die Bewegung der Hand, auf das Machen oder die Bewegung in Schichten durch Form, Farbe, Licht: gegenwärtig, pulsierend.

Für mich wesentlich ist, dass das Arbeiten in Keramik mir erlaubt, im Herstellungsprozess mit Körper und Geist aufzugehen. Dies hat zu tun mit der Vorstellung, Kunst zu machen als Ding in der Welt. Die Keramik scheint mir klar zu sein, relevant, da sie sowohl peripher ist als auch zeitgenössisch; sie ist dazu bestimmt, ein Ding zu sein, in einer Zeit, in der die meisten Informationen mittelbar sind, unglaubwürdig und unzuverlässig. Sie steigert die Theatralik und die Absurdität in dem Versuch, sich in Materie verwandeln zu lassen, ist grob, rau, primitiv, primär: Sie hallt nach, sie besitzt Präzision. In letzter Zeit ist das Werk roher, direkter geworden, komplexer in den Quellen, den Intentionen und in der Ausführung, ist dazu bestimmt, Farbe zu zeigen sowie Spuren der Herstellung und der Materialität: etwas mit »Dichte«.

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