11.10.2026 bis 01.11.2026
Liebeserklärung
mit
Emmanuel Alexia · Peter Callas · John Dix · Pascal Geoffroy · Makoto Kaneshige · Tamon Kaneshige · Uwe Löllmann · Lisa Reitmeier/Benedikt Hipp · Iris Schöne · Aaron Scythe · Jeff Shapiro · Tae Sungyong · Nishihata Tadashi
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 11.10.2026
Die Galerie ist von 11 – 17 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung ist geöffnet
- Mittwoch 14:30 – 19:00 Uhr
- Samstag, 14:30 – 18:00 Uhr
- Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr
- die Galerie ist am 01.11. / Allerheiligen, geöffnet
vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin
- per Telefon: +49 (0)6021 460224
- per Mail: info@galerie-metzger.de
30 Jahre Galerie Metzger
Seit 30 Jahren ist die Galerie Metzger ein lebendiger Raum für zeitgenössische Keramik, für Gefäße, Objekte und Skulpturen, eine Begegnungsstätte für Kunst, KünstlerInnen und für Kunstinteressierte.
Zu diesem Jubiläum widmen wir uns einem Thema, das wie kaum ein anderes für die Verbindung von Erde und Feuer steht: dem Holzbrand. In ihm verdichten sich Zufall und Kontrolle, Hitze und Zeit, Oberfläche und Tiefe zu einzigartigen Ausdrucksformen. Jedes Stück trägt die Spuren des Feuers – unverwechselbar, lebendig und von elementarer Schönheit.
Wir danken allen, die die Liebe zur Keramik mit uns teilen, und wir freuen uns, dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern.
Angelika Metzger
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Ich sammle den Ton aus der Umgebung meines Hauses und bereite ihn zur Bearbeitung vor.
Aus einem Klumpen forme ich die Schale mit beiden Händen – ausschließlich mit meinen Fingern – durch eine Abfolge sanfter, aufeinanderfolgender Druckbewegungen.
Der Fuß der Schale entsteht direkt aus dem Tonklumpen; ich füge nichts hinzu und nehme nichts weg. Nach und nach öffne ich die Form der Schale in meinen Händen, bis zum Ende des Entstehungsprozesses.
Meine Glasuren stelle ich her, indem ich Steine und Mineralien mahle und sie mit einem Kalzium-Alkali-Flussmittel vermische.
Ich brenne mit Holz oder Holzkohle.
Jede Schale ist eine Poesie aus Ton und Feuer.
Emmanuel Alexia
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Wir verstehen das handgeformte Gefäß als archetypisches Objekt der Plastik. Dabei drängen wir Material und Anwendung bis an ihre Grenzen; der Übergang zwischen funktional und dysfunktional ist fließend, während das Objekt immer durch einen künstlerischen und philosophischen Blick betrachtet wird.
Gefäße verkörpern durch Form und Verwendung die jeweilige Zeit und Gesellschaft, in der sie entstehen. Einige unserer Objekte stellen täglich gewohnte Handgriffe und Handlungen in Frage.
Durch eigenwillige Formgebung, Unwucht, unterschiedliche Oberflächen und Strukturen entsteht eine neue Resonanzerfahrung in Habit, Motorik und Gebrauch. Berührung schafft Bewusstsein, lässt das Gefäß in der Hand wandern sowie entdecken und erzeugt dabei einen erfahrbaren Moment des Innehaltens im Alltag.
Lisa Reitmeier und Benedikt Hipp – kollaborative Label „Dinosaur Teabowl“
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… Das Feuer des Tongkama (traditioneller koreanischer Holzbrand-Ofen) ist nicht mein einseitiges Werkzeug; es ist ein Mitschöpfer, der im Inneren des Brennofens atmet und mit mir zusammenwirkt.
Jenseits menschlicher Kontrolle vollenden Feuer und Luft das Leben auf der Oberfläche des Tons und prägen unendliche Landschaften des Kosmos ein. …
Tae Sungyong
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In meinen weißen Arbeiten versuche ich, die stillen Ausdrucksformen von Schnee auf Felsen einzufangen. Durch das Auftragen einer Ascheglasur entstehen feine Nuancen, die die Ruhe, Tiefe und Vergänglichkeit winterlicher Berglandschaften widerspiegeln.
Die an fließende Wasserfälle angelehnten Arbeiten entstehen im Holzbrand. Das Zusammenspiel von Flamme, Asche und Atmosphäre prägt jede Oberfläche auf einzigartige Weise und macht den Brennprozess zu einem wesentlichen Teil des schöpferischen Prozesses.
Die Berge, in denen ich lebe, sind die Quelle meiner Arbeit. Ich möchte ihre Formen, ihre Stille und ihren stetigen Wandel nicht abbilden, sondern ihre Essenz in Ton, Feuer und Asche erfahrbar machen.
Nishihata Tadashi

























































































